Der Hund besitzt eine mit Millionen von Riechzellen ausgestattete Nase. Diese Fähigkeit des riechens wird im Hundesport beim Ausarbeiten von Fährten gefördert und gefestigt.Eine Fährte vom Ansatz bis zum letzten Gegenstand ohne abzuirren zu verfolgen wird schon beim ganz jungen Vierbeiner gelegt. Über den Nahrungstrieb kann man die Nasenarbeit fördern und soweit konditionieren,dass Hund und Hundeführer nach vielen Trainingseinheiten den Anforderungen an eine Fährtenhundprüfung (FH1) und später bei hochveranlagten Hunden der höheren Stufe FH2 gewachsen sind.

Um die Anforderungen transparent zu machen,hier einige Kriterien die in der PO festgelegt sind.

In beiden Stufen werden von den Fährtenlegern in Mischgelände und über Wege Spuren gelegt und von einer weiteren Person zu einem späteren Zeitpunkt diese durchkreuzt ( Verleitungsfährte).Auf der Fährte werden kleine Gegenstände ausgelegt,die der Hund finden und dem Hundeführer anzeigen soll.Nach drei Stunden Liegezeit führt der Hundeführer seinen Hund zum Ansatz und gibt über das Kommando „SUCH“ dem Hund den Befehl die Fährte abzusuchen.Andere Gerüche dürfen den Hund nicht veranlassen sich ablenken zu lassen oder gar die Fährte zu verlassen. Da die FH1 wesentlich kürzer, weniger Gegenstände und Richtungsänderungen aufweist,wird bei der FH2 an die Leistungsgrenze der Nasenarbeit eines Hundes gegangen.Die Fährte ist bedeutend länger,weist mehr ausgelegte Gegenstände auf und ist in ihrem Streckenverlauf mit Diagonalen, spitzen Winkeln und Halbrundbögen sehr sehr schwierig auszuarbeiten.Das besondere am Fährtensport ist,dass man hier viele unterschiedliche Rassen im Vergleichskampf sieht. Alle haben das Ziel eine gute Leistung ihrer Riechfähigkeit zu demonstrieren.

FÄHRTENHUNDESPORT: